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Internetschrott

Es gibt im Internet Seiten, von denen man am liebsten gar nicht gewusst hätte, dass es sie gibt. Für meine eigene Psychohygiene muss ich jetzt jedoch über ein solches Beispiel schreiben.

Google hat ja diesen Zwang, versuchen zu erraten, nach was man suchen möchte, bevor überhaupt die ganze Suchanfrage geschrieben wurde. Dies nennt sich „Google Suggest“.

Ich probierte diese Funktion aus, in dem ich „Frauen sollten“ und „Männer sollten“ eingetippt hatte. Was kommt dabei raus?

  1. Frauen sollten keine Rechte haben
  2. Frauen sollten statt Gucci-Taschen Einkaufstüten tragen
  3. Frauen sollten ins Großbürgertum geboren sein

Alles klar, in was für einer Welt wir leben? Nein? Also, das andere Geschlecht:

  1. Männer sollten beschnitten sein
  2. Männer sollten mehr im Haushalt tun
  3. Männer sollten wie Polizeihunde sein

Dies führt zu zwei Fragen:

Erstens, was für ein Algorithmus steckt wohl hinter all dem? Das ist aber streng geheim. Ich hoffe sehr, dass hier nicht meine eigenen Surfgewohnheiten einen Einfluss in diese Vorschläge hatten!!!

Die zweite Frage, die sich mir stellte, war, warum Männer beschnitten sein sollten. Der Link dazu führte ins beichthaus.com. Und mit dieser Seite wären wir beim Titel dieses Beitrages angelangt. Auf dieser Seite kannst du online beichten und deine Beichte wird von anderen User kommentiert. Und diese Seite hat 160’000 User! Dies ist eine Parallelwelt, von der ich nichts verstehe, nichts verstehen will und mir aufzeigt, dass es viele andere Lebensentwürfe gibt, als ich in meinem Umfeld erleben darf… Jeder lebt in seiner eigenen kleinen Welt und das ist vielleicht ganz gut so!

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Ganze Museen direkt am Bildschirm

Alle kennen Google Street View. Viel weniger kennen aber das Google Art Project. Hier wird mit derselben Technik gearbeitet, jedoch schlendert man durch Museen anstatt durch Strassen:

http://www.google.com/culturalinstitute/project/art-project?hl=de

Anfang April 2012 waren es bereits über 30.000 hochauflösende Kunstwerke in 151 Museen aus 41 Ländern. (Wikipedia)

Einige Bilder sind in sehr hoher Auflösung fotografiert worden, damit ist es möglich, Bildausschnitte ganz genau anzusehen. Zusätzliche Informationen zu den Kunstwerken und zu den Künstlern werden am Bildrand eingeblendet.

Screenshot of www.google.com

Die Navigation durch diese Kunstwelt finde ich nicht ganz einfach. Dieses Video gibt eine Einführung:

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Canva – Auch du bist ein Designer!

Musst du einen Flyer gestalten? Eine Karte? Facebook-Banner? Irgendwas?

Mit Canva kannst du das alles machen, direkt im Browser und ziemlich cool! Sie geben dir viele Vorlagen, Hintergründe, Textbanner, Bilder und mehr.

Versuche es selber aus: https://www.canva.com/

Ihr Geschäftsmodell finde ich auch sehr überzeugend: Es gibt sehr viele Dinge, die du gratis benutzen kannst, es gibt aber auch Elemente, die 1$ kosten. Hast du ein solches Element auf deiner Illustration, dann musst du diese beim Herunterladen bezahlen. KISS!

Toll.(Zeitaufwand: 2 Minuten)

 

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Humans of New York

Mein absoluter Lieblings-Blog ist zur Zeit „Humans of New York„. Brandon ist ein 30-jähriger New Yorker. Er läuft jeden Tag durch die Strassen, fotografiert Leute und macht mit ihnen ein Mini-Interview. That’s it. Was sehr simpel tönt ist spannend und unterhaltsam zu lesen. Was man alles auf ein paar wenigen Zeilen über ein ganzes Leben erfahren kann… Dieser Blog macht eindeutig süchtig, was vielleicht erklärt, warum ihn beinahe vier Millionen Leute auf der ganzen Welt verteilt lesen.

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Postillon-Newsticker

Drei Mal pro Woche gibt es neue, doppeldeutige Newsticker auf der Satire-Website „Der Postillon„. Zum Beispiel:

++++ Zu Fiat: Ingenieursquartett wechselt Unternehmen ++++
++++ Hat was eingeschmissen: Junkie bemerkt Defekt an Parkuhr nicht ++++
++++ Knirps vergessen: Mutter lässt Kind im Regen stehen ++++
++++ Wurde vermöbelt: Pinocchio nach Schlägerei zu Tisch verarbeitet ++++
++++ Schwindel: Mann täuscht Gleichgewichtsstörung vor ++++
++++ Gaudí: Spanischer Architekt hatte Spaß an seiner Arbeit ++++
++++ Haben jede Menge Schotter abgeworfen: Fuhrunternehmer verdient sich goldene Nase mit Streufahrzeugen ++++