Das Marshmallow-Experiment ist auch gute Unterhaltung!

Ein bekanntes Experiment zu Impulskontrolle und Belohnungsaufschub wurde in den 1960er Jahren durch Walter Mischel durchgeführt und ist als Marshmallow-Test […] bekannt geworden. Dabei bekamen vierjährige Kinder ein Marshmallow sofort und wurden vor die Wahl gestellt es entweder gleich zu essen oder ein zweites zu bekommen, wenn sie einige Minuten warten konnten, ohne das erste Marshmallow zu essen. In einer Längsschnittstudie fand Mischel später heraus, dass die Fähigkeit zu Impulskontrolle bzw. Belohnungsaufschub ein verlässlicher Indikator für späteren akademischen Erfolg und eine Reihe von positiven Persönlichkeitseigenschaften ist. (Wikipedia)

Es ist ein wahres Vergnügen, den Kindern beim Warten zuzusehen:

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Internetschrott

Es gibt im Internet Seiten, von denen man am liebsten gar nicht gewusst hätte, dass es sie gibt. Für meine eigene Psychohygiene muss ich jetzt jedoch über ein solches Beispiel schreiben.

Google hat ja diesen Zwang, versuchen zu erraten, nach was man suchen möchte, bevor überhaupt die ganze Suchanfrage geschrieben wurde. Dies nennt sich „Google Suggest“.

Ich probierte diese Funktion aus, in dem ich „Frauen sollten“ und „Männer sollten“ eingetippt hatte. Was kommt dabei raus?

  1. Frauen sollten keine Rechte haben
  2. Frauen sollten statt Gucci-Taschen Einkaufstüten tragen
  3. Frauen sollten ins Großbürgertum geboren sein

Alles klar, in was für einer Welt wir leben? Nein? Also, das andere Geschlecht:

  1. Männer sollten beschnitten sein
  2. Männer sollten mehr im Haushalt tun
  3. Männer sollten wie Polizeihunde sein

Dies führt zu zwei Fragen:

Erstens, was für ein Algorithmus steckt wohl hinter all dem? Das ist aber streng geheim. Ich hoffe sehr, dass hier nicht meine eigenen Surfgewohnheiten einen Einfluss in diese Vorschläge hatten!!!

Die zweite Frage, die sich mir stellte, war, warum Männer beschnitten sein sollten. Der Link dazu führte ins beichthaus.com. Und mit dieser Seite wären wir beim Titel dieses Beitrages angelangt. Auf dieser Seite kannst du online beichten und deine Beichte wird von anderen User kommentiert. Und diese Seite hat 160’000 User! Dies ist eine Parallelwelt, von der ich nichts verstehe, nichts verstehen will und mir aufzeigt, dass es viele andere Lebensentwürfe gibt, als ich in meinem Umfeld erleben darf… Jeder lebt in seiner eigenen kleinen Welt und das ist vielleicht ganz gut so!

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Ganze Museen direkt am Bildschirm

Alle kennen Google Street View. Viel weniger kennen aber das Google Art Project. Hier wird mit derselben Technik gearbeitet, jedoch schlendert man durch Museen anstatt durch Strassen:

http://www.google.com/culturalinstitute/project/art-project?hl=de

Anfang April 2012 waren es bereits über 30.000 hochauflösende Kunstwerke in 151 Museen aus 41 Ländern. (Wikipedia)

Einige Bilder sind in sehr hoher Auflösung fotografiert worden, damit ist es möglich, Bildausschnitte ganz genau anzusehen. Zusätzliche Informationen zu den Kunstwerken und zu den Künstlern werden am Bildrand eingeblendet.

Die Navigation durch diese Kunstwelt finde ich nicht ganz einfach. Dieses Video gibt eine Einführung: